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Kiezführung durch Friedrichshain-Kreuzberg

"Diese Tour war noch viel besser als ich erwartet hatte. Super interessant und informativ. Matti erzählt spannende Geschichten und Details die man alleine nicht zu hören kriegen würde."

Image by Norbert Braun

Entdecken Sie Friedrichshain-Kreuzberg – einen der lebendigsten und kreativsten Bezirke Berlins. Zwischen türkischen Märkten, riesigen Street-Art-Wänden und echten Kiez-Hotspots tauchen Sie tief in den Alltag und die Vielfalt dieses Viertels ein.

Auf dem Weg begegnen Ihnen grüne Oasen, spannende Aussichtspunkte, entspannte Cafés und Orte, an denen sich Geschichte, Kultur und Berliner Lebensgefühl ganz selbstverständlich mischen. Ein Kiez im ständigen Wandel – geprägt von den Menschen, die hier leben.

Die Tour kostet je nach Gruppengröße und Dauer zwischen 60 und 120 Euro pro Stunde. Schreiben Sie mir gern für ein persönliches Angebot oder wählen Sie eine meiner fertigen Touren. Lassen Sie uns Friedrichshain-Kreuzberg gemeinsam entdecken!

Touridee #1: Kreuzberg in a Nutshell

Ein kurzer Spaziergang durch Berlins legendärsten Kiez.

Tauchen Sie ein ins Herz von Kreuzberg – auf einer Tour mit U-Bahn-Fahrten, bekannten Orten, versteckten Geschichten und dem unverwechselbaren Puls von Berlins legendärstem Kiez. Entlang der U1, Berlins erster Hochbahn, entdecken wir die vielen Gesichter Kreuzbergs.

Start ist am Schlesischen Tor, wo die Oberbaumbrücke Ost und West verbindet. Von hier geht’s direkt rein in den typischen Kreuzberg-Mix aus rauem Charme und Kreativität: Burgermeister in der ehemaligen Toilette, Street Art, Murals und Industrieflair entlang der Köpenicker Straße.

Die ehemalige Mauer wird dabei unser roter Faden. Wir kommen an alten Hausbesetzungen vorbei und erzählen, wie dieses isolierte West-Berliner Viertel im Kalten Krieg zum internationalen Symbol für Gegenkultur, Anarchie und kreativen Widerstand wurde.

Im Kunsthaus Bethanien treffen Kunst, Besetzergeschichte und Politik aufeinander – mit Geschichten über Studentenbewegung, Hippies, RAF und das rebellische West-Berlin. Gleich daneben liegt eine der schrägsten Mauer-Anekdoten: das berühmte Baumhaus im Grenzstreifen. Hier klären wir, was von der Mauer noch existiert – und warum es hier einst sogar einen Streichelzoo am Todesstreifen gab.

Anschließend tauchen wir in Kreuzbergs türkische Geschichte ein: Moscheen, Bäckereien und der Geburtsort des Döner Kebabs. Sie erfahren, wie Kreuzberg seit den 1960ern zur Heimat migrantischer Communities wurde – und warum türkische Kultur den Kiez bis heute prägt.

Über die Oranienstraße erreichen wir das legendäre SO36, einst Punk-Hotspot, heute Kult-Club. Der Görlitzer Park erzählt von Protest, Wandel und aktuellen Debatten. Je nach Tag besuchen wir den türkischen Markt am Maybachufer und die Admiralsbrücke – Treffpunkt für Berliner Sonnenuntergänge. Dabei sehen Sie, wie Gentrifizierung Kreuzberg verändert hat – und wo es sich bis heute widersetzt.

Weiter geht’s Richtung Hallesches Tor: vom eleganten Vorort zum Betonexperiment der Nachkriegszeit. Murals, überlebende Hausprojekte und die SPD-Zentrale markieren diesen Wandel.

Gleich um die Ecke warten Highlights wie das Jüdische Museum von Daniel Libeskind, die Ruinen des Anhalter Bahnhofs, Bunker-Geschichten und das Technikmuseum mit dem schwebenden Rosinenbomber – Symbol der Luftbrücke. Wenn Zeit ist, spazieren wir durch den Park am Gleisdreieck.

Optional führt die Tour weiter Richtung Checkpoint Charlie mit Geschichten über Axel Springer, Rudi Dutschke und die Berliner Zeitungskriege.

Ein kurzer U-Bahn-Hüpfer mit der U6 zeigt Kreuzberg von seiner ruhigen Seite: Bergmannkiez mit Cafés, kleinen Läden, Friedhöfen und Berliner Food-Legenden wie Mustafas Gemüse Kebap und Curry 36.

Zum Abschluss geht es in den Viktoriapark. Über Wasserfälle steigen wir auf den Kreuzberg, wo Schinkels Nationaldenkmal und ein weiter Blick über den gesamten Kiez warten.

Kreuzberg in all seinen Schichten: rebellisch, vielfältig, politisch, kreativ, chaotisch und schön. Die Tour ist flexibel – eine Stunde für einen ersten Überblick, zwei oder drei für mehr Tiefe. Je mehr Zeit Sie mitbringen, desto mehr Kreuzberg erleben Sie.

Touridee #2: Friedrichshain Highlights

Vom Sozialismus zur Street Culture – alles drin, ohne Umwege.

 

Die Tour startet im Friedrichshain, einem der ältesten Parks Berlins und Namensgeber des Viertels. Wir kommen am Märchenbrunnen vorbei, einem beliebten Ort der DDR-Zeit, und stehen kurz darauf auf einem Trümmerberg aus den Ruinen des zerbombten Berlins. Ganz in der Nähe liegt der Friedhof der Märzgefallenen – ein stiller, geschichtsträchtiger Ort, der an die Revolution von 1848 und die frühen Kämpfe um Demokratie erinnert.

Weiter geht es zum ehemaligen Standort der Lenin-Statue und von dort auf die Karl-Marx-Allee, einst Stalinallee und Prunkboulevard der DDR. Hier erzählen wir vom Volksaufstand am 17. Juni 1953, vom Kontrast zwischen monumentalen Zuckerbäckerbauten und späterer, schlichter Architektur – und davon, wie Hans Scharoun hier überraschend moderne Akzente setzte. Am Strausberger Platz wird deutlich, warum diese Gegend einst die prestigeträchtigste Adresse Ost-Berlins war. Unterwegs passieren wir das Kosmos-Kino und das Berghain – weltberühmt und architektonisch näher am Sozialismus, als man denkt.

In den Seitenstraßen der 1990er tauchen wir ins rebellische Friedrichshain ein. Rigaer, Liebig- und Mainzer Straße stehen für Hausbesetzungen, Proteste und das wilde Berlin der Nachwendezeit. Am Boxhagener Platz wird es entspannter: Wochenmarkt, Nachbarschaftsleben und ein klassisches Arbeiterquartier mit Hinterhöfen, Mietskasernen, Bars in der Simon-Dach-Straße und dem traditionsreichen Kino Intimes.

Anschließend erreichen wir das RAW-Gelände, ein ehemaliges Bahngelände, das heute zu den kreativsten Orten der Stadt gehört. Zwischen Industriehallen finden sich Clubs, Ateliers, Streetfood und Open-Air-Bars. Ein alter Bunker dient heute als Kletterturm, umgeben von Graffiti, Skate-Kultur und Livemusik.

Von hier geht es zur Spree und ins umstrittene Media-Spree-Gebiet. Moderne Glasbauten treffen auf alte Speicher – Sinnbild für Berlins Spannungsfeld zwischen Investoren und Stadtidentität. In der Spree stehen die markanten Molecule Men.

Über die Oberbaumbrücke gelangen wir zur East Side Gallery, dem längsten erhaltenen Mauerstück und heute Open-Air-Galerie. Weltbekannte Murals wie Der Bruderkuss erzählen von Hoffnung, Umbruch und Konflikten der Wendezeit. In der Nähe liegen das YAAM, ein afro-karibischer Kulturort, und der Holzmarkt – ein kreatives, gemeinschaftlich aufgebautes Spreeprojekt.

Die Tour ist flexibel: Ob eine Stunde oder deutlich mehr – Route und Tempo passen wir Ihren Interessen an. Mit kurzen Wegen und gezielten Fahrten mit den Öffentlichen sehen Sie viel, ohne den Kiezcharakter zu verlieren.

Touridee #3: Zwei Kieze, ein Spirit – Kreuzberg & Friedrichshain

Wo Berlin seine Ecken und Kanten zeigt

 

Können Sie sich nicht zwischen Friedrichshain und Kreuzberg entscheiden – oder möchten Sie einfach beide erkunden? Perfekt. Die beiden legendären Viertel bilden heute einen Bezirk, das pulsierende Herz Berlins, in dem Ost und West aufeinandertreffen. Von sozialistischen Boulevards über Street-Art-Gassen bis zu Uferplätzen und radikaler Geschichte – erleben Sie das Beste aus beiden Welten. Nennen Sie mir einfach Ihre Zeit, und ich erstelle die ideale Route für Ihr Tempo und Ihre Interessen.

Frequently Asked Questions

Wie lang dauert eine Sightseeing-Tour durch Friedrichshain-Kreuzberg?

Private Sightseeing-Touren können in ihrer Dauer je nach Tour und Programm variieren. In der Regel dauern sie etwa 1 bis 2 Stunden für kompakte Express-Touren oder rund 3 bis 4 Stunden für ausführlichere Erkundungen der Sehenswürdigkeiten und der Geschichte des Viertels. Die Touren können jedoch je nach Route, besuchten Orten und Ihrem Tempo auch kürzer oder länger sein!

Was kosten private Stadtführungen in Berlin?

Die Kosten für private Touren liegen in der Regel zwischen 60 und 120 Euro pro Stunde, wobei der endgültige Preis  von der Dauer, Gruppengröße, und speziellen Wünschen abhängig ist. Sollten Sie ein Auto oder einen Reisebus wünschen,  würde das selbstverständlich die Gesamtkosten erhöhen. Schicken Sie mir am besten eine Anfrage, um Ihren Preis zu erhalten.

Wie bewegen wir uns am besten in Friedrichshain-Kreuzberg fort?

Zu fuß, denn der Bezirk ist flach und kompakt. Wir werden aber auch Straßenbahn, Bus und U-Bahn benutzen. Oder Sie buchen ein Auto oder einen Reisebus, falls Ihnen das Laufen schwerfällt. 

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